Geflüchtete KInder Lesbos

Kinder leiden auf Lesbos: GRÜNE fordern zum Handeln auf!

Die Antwort auf eine Anfrage der grünen Kreistagsfraktion Pinneberg zeigt: Der Kreis Pinneberg kann helfen, die Menschen und v.a. die Kinder in den Flüchtlingslagern auf Lesbos aufzunehmen! Sogar für 6 kleinere Kinder sind Kapazitäten vorhanden. Leider blockiert der Bund bislang, dass wir schnell helfen können.

Jens Herrndorff, Sprecher des Kreisvorstandes sagt dazu:

„Seit dem Beschluss des Koalitionsausschusses vom 08. März, nach dem Deutschland sich, wie auch weitere sieben europäische Staaten, an der Aufnahme von 1.600 Geflüchteten aus Griechenland beteiligen soll, herrschte viel zu lange peinlicher Stillstand. Kein einziges krankes oder unbegleitetes Kind ist seitdem von Griechenland nach Deutschland oder in eines der anderen Länder der sog. „Koalition der Willigen“ gebracht worden! Erst jetzt werden – voraussichtlich in dieser Woche – die ersten elf(!) Kinder vom EU-Zwerg Luxemburg aufgenommen. Es ist mehr als beschämend, dass die großen EU-Länder nicht auch schon längst konkrete Maßnahmen ergriffen haben. An der verzweifelten Situation der Menschen und der desaströsen gesundheitlichen Lage in den Flüchtlingslagern hat sich nämlich in der Zwischenzeit nichts geändert. Schlimmer noch: Im Angesicht der Covid-19-Pandemie ist dringendes solidarisches und humanitäres Handeln erforderlicher denn je – schlicht und einfach um Menschenleben zu retten!“ –

Rückfragen senden Sie bitte an Jens Herrndorff

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