Robert Habeck Bürgermeisterwahl Uetersen

Robert Habeck bei Bürgermeisterkandidat Thorsten Berndt in Uetersen

Uetersen 09.07.2020

Auf seiner Sommertour besuchte der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Robert Habeck, die Rosenstadt Uetersen und unterstützt den Grünen Kandidaten zur #buergermeisterwahluetersen Thorsten Berndt bei seinen Terminen.

Zuerst ging es auf dem Nadelöhr Uetersen-Tornesch mit dem Bus entlang an einem Gleis, das – geht es nach den GRÜNEN – ein zentraler Baustein bei der Verkehrswende im Kreis Pinneberg sein sollte. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Uetersen ging es hoch hinaus, auf der 32 Meter Drehleiter erfuhren Berndt und Habeck u.a. mehr über die aufwendige Wartung des Fuhrparks.

Die Freiwillige Feuerwehr Uetersen hat derzeit 72 Mitglieder, 8 davon Frauen, und zwei Jugendgruppen. Dennoch plagen Wehrmeister Carsten Schütt Nachwuchssorgen und auch die Wertschätzung der Gesellschaft gegenüber dem Ehrenamt sehe er gefährdet. Zwar zahlt die Stadt einen kleinen Obulus von 5 € pro Einsatz, doch viele Mitglieder wollten dies nicht annhemen. Thorsten Berndt möchte die vom Land eingeführte Ehrenamtskarte aufwerten und die Bindung etwa an lokale Geschäfte stärken. Das unterstützt auch Erika von Kalben die den Termin ebenfalls begleitete. In jedem Fall wäre es ein Weg, mehr Wertschätzung zu erreichen, der sich vor Ort hervorragend umsetzen ließe.

Generationenübergreifend arbeitet Inhaberfamilie Vietheer im Traditionsgeschäft Lavorenz.

Die Firma Rudolf Lavorenz informierte Habeck und Berndt vor allem über die Stärken und Sorgen des lokalen Handels, der die Corona Einbußen noch nicht ganz weg gesteckt hat. Die kreativen Lösungen der Inhaber, die das Unternehmen in 5. Generation führen, stimmen zuversichtlich. Ebenso die gemeinsame Arbeit an einer attraktiven Innenstadt: “ Wenn Menschen inzwischen bewusster einkaufen, dann nehmen sie auch wahr, wenn sich eine Innenstadt ihre Bedürfnisse bewusst macht. Orte des Dialogs, der Kreativität und ebenso der Ruhe sind, etwas druch schattige Sitzplätze und saubere Wege. Das ist ein großer Vorteil für den regionalen Handel.“

 

 

 

Die beiden Jung-Unternehmer richteten an Robert Habeck zudem den Wunsch, dass die Gefahren der Schnelllebigkeit von Konsum und Gesellschaft auch im Bereich der Bildung von Kindern und Jugendlichen eine größere Rolle spielen sollte. „Achtsamkeit“ ist das Stichwort, das den selbsständigen Kaufleuten ein Anliegen ist: Diese muss gefördert, gelebt und belohnt werden, da waren sich die Politiker und Unternehmer einig.

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