Grünes ÖPNV-Konzept – Verkehrswende ohne Ausbau des ÖPNV nicht möglich

Die Grünen/Holm haben für den Verkehrsbereich Wedel-Elmshorn Anfang 2020 ein ÖPNV-Konzept erstellt, um möglichst viele Menschen vom motorisierten Individualverkehr in den ÖPNV zu bewegen. Im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Regionalen Nahverkehrsplanes (RNVP), der den ÖPNV im gesamten Kreis Pinneberg in den nächsten fünf Jahre bestimmen wird, hat die Gemeindevertretung Holm fraktionsübergreifend den Antrag an den Kreis Pinneberg gestellt, dieses Konzept in den RNVP mit aufzunehmen. Durch folgende Maßnahmen sind deutliche Verbesserungen zu erreichen:

  • schnellere Fahrzeiten – durch Einführung der Expresslinie X89 zwischen den Städten Wedel und Elmshorn (Senkung der Fahrzeit von heute 60 auf ca. 36 Minuten!) können auf der gesamten Achse Ziele deutlich schneller erreicht werden, auch wenn Fahrgäste nicht direkt in die Linie X89 einsteigen können!
  • Busse fahren häufiger – Taktverdichtung auf allen Linien (fast ausschließlich 30-Minuten-Takte)
  • mehr Ziele erreichen – durch deutlich bessere Verknüpfungen zwischen Buslinien in Wedel, Holm und Uetersen sowie bessere Verknüpfungen zwischen Bus und Bahn in Pinneberg und Elmshorn können viele Ziele im Kreis, in Schleswig-Holstein, Hamburg , aber auch durch das zeitlichere Erreichen des Fernverkehrs bundesweit schneller erreicht werden!

Wir fordern daher den Kreistag auf, dieses Konzept in den RNVP aufzunehmen und dieses möglichst schnell umzusetzen, um die bundesweit politisch geforderte Verkehrswende endlich in Gang zu setzen.

Weitere Informationen finden Sie im Konzept und im Linienschema.

 

Neben den Fahrzeiten und Taktverdichtungen arbeiten die Grünen/Holm auch intensiv an einem besseren Tarif für den Bereich Holm. Um besonders den Fahrgästen zwischen Wedel und Pinneberg, aber auch den Holmern Richtung Hamburg einen besseren Fahrpreis anbieten zu können, muss die Gemeinde Holm und Appen-Etz vom HVV-Ring C in den Ring B verlagert werden. Mit staken Argumenten versuchen wir gemeinsam mit den Kreis-Grünen dem HVV deutlich zu machen, dass durch diese Verschiebung mehr Fahrgäste gewonnen werden könnten.

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