Anträge

Aufstellung neuer Mülleimer mit Aschenbecher-Vorrichtung an Uetersener Bushaltestellen

Sitzung des Bildungsausschusses vom 29.04.2021

Situation:

Hiermit beantragen wir den folgenden Antrag als Top in die Sitzung aufzunehmen: Den Antragstellern erscheint die Aufstellung von weiteren Mülleimern mit Aschenbecher-Vorrichtung unerlässlich, um die Menge an herumliegenden Zigarettenresten zu reduzieren. Darum bitten wir die Mitglieder des Ausschusses, positiv über den folgenden Antrag
abzustimmen:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, den vorhandenen Mülleimer am Ostbahnhof durch einen Mülleimer mit Aschenbecher-Vorrichtung zu ersetzen und noch einen weiteren solchen Mülleimer auf der anderen Seite der Haltestelle aufzustellen.
  2. Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, die übrigen Bushaltestellen in Uetersen dahingehend zu überprüfen, ob dort bereits Mülleimer mit Aschenbechervorrichtung vorhanden sind. Sie erstellt bis zur nächsten Sitzung am 10.6.2021 eine Übersicht darüber, wo dies nicht der Fall ist. Dazu fertigt sie eine Aufstellung der zu erwartenden Kosten für den Mülleimer-Austausch mit dem Beschlussvorschlag an, die Kosten für den Austausch im Nachtragshaushalt einzustellen und den Austausch umgehend zu veranlassen.

Begründung:

Insbesondere am und um den Ostbahnhof herum liegen Unmengen von Zigaretten-Stummeln auf dem Fußweg, der Straße, am Fahrradunterstand, in den Parkbuchten und Beeten. Dies ist noch einmal besonders bei einer Sammelaktion im Rahmen der Aktionswoche „Clean Up SH!“ aufgefallen. Die Zigaretteneste sind eine immense Belastung für die Umwelt, vor allem für das Grundwasser. Denn sie enthalten u.a. Arsen, Blei, Kadmium, Formaldehyd und Benzol. Ein einziger Zigarettenstummel kann bis zu 60 Liter Wasser vergiften. Dazu bestehen die Filter in der Regel aus extrem schwer abbaubarem Celluloseacetat. Bis ein einziger Filter komplett zerfallen ist, dauert es in Süßwasser 15 Jahre, in Salzwasser sogar bis zu 400 Jahre. Darum ist es ungemein wichtig, seine fertig gerauchte Zigarette in einem dafür zur Verfügung stehenden Behälter zu entsorgen. Die Stadt sollte hierfür ein entsprechendes und in der Anzahl angemessenes Entsorgungs-Angebot machen, insbesondere dort, wo Menschen länger herumstehen und warten
müssen, wie etwa an den Bushaltestellen.

Jens Ewald und Katrin Stange, Bündnis 90/Die Grünen

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