Naturschutz Elbmarschenhaus

Die Elbmarsch als Biotop und Landwirtschaftsgebiet bewahren

Allianz für den Naturschutz. NaBu, Jägerschaft und Grüne aus dem Kreis im Dialog mit dem Elbmarschenhaus

Das Elbmarschenhaus, das offiziell als „Integrierte Station Unterelbe (ISU)“ geführt wird, soll Aspekte von Naturschutz, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Regionalentwicklung, Tourismus, wissenschaftlichen Untersuchungen und Öffentlichkeitsarbeit miteinander verknüpfen. Gefördert vom Land SH ist es seit 2006 eröffnet ein Dienstleistungs- und Kommunikationszentrum rund um die Themen Naturschutz, Tourismus und Landnutzung. Wir haben mit Leiterin Edelgard Heim sowieUwe Helbing vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Maren Cordts von der Kreisjägerschaft  über die Bedeutung der Marsch und des Hauses gesprochen.

Mit GRÜNEN Mitgliedern aus der Haseldorfer Marsch auf Tour am Elbmarschenhaus

Jens Herrndorff, Kreissprecher und Bundestagswahlkandidat will den Bildungsauftrag des Hauses weiter fördern. Denn das ist Naturschutz zum Anfassen. Für uns GRÜNE ist es wichtig, mit den Menschen, die im Bereich Arten und Naturschutz agieren zusammen zu arbeiten und die Ziele Partei nicht gegen die Praktiker zu spielen.

“Wir sind  mit Kreisbauernverband und Kreisjägerschaft ebenso im Dialog, wie mit Naturfreunden und NABU, denn nur gemeinsam können wir die Natur und Artenvielfalt erhalten.”

Für Elbmarschenhaus-Leiterin Edelgard Heim ist es die Befahrung von Schutzgebieten durch laute und schnelle Wasserfahrzeuge, die ein großes Problem im Hinblick auf den Natur- und Artenschutz sei.  Maren Cordts von der Kreisjägerschaft sorgte sich unter anderem um die Position der Grünen zum Besitz von Jagdwaffen, bekam aber eine klare Aussage von Jens Herrndorff. „Der erste Entwurf unseres Wahlprogramms war in dieser Hinsicht tatsächlich nicht präzise. Wir haben da nachgebessert und haben im Hinblick auf die Verfügbarkeit von tödlichen Schusswaffen, die wir beenden wollen, die Jägerinnen und Jäger explizit außen vor gelassen, da sie ohne Waffen ihre Aufgaben nicht erfüllen können.“

“Wir wollen ein Grünes Verkehrsministerium, das die Belange des Umwelt- und Naturschutzes wirklich ernst nimmt und zügig entsprechende Maßnahmen umsetzt. Gerade junge Menschen wollen wir bei klimafreundlicher und bezahlbarer Mobilität besonders unterstützen.”

Auf dem Spiel steht für NABU Chef Uwe Helbing in Zukunft auch die Ehrenamtliche Basis. Ebenso wie Hans-Jürgen Bethe, Kreistagsmitglied der GRÜNEN und Mitglied im Förderverein des Hauses, fordert er die bessere Würdigung des Freiwilligendienses: „Der NABU Haseldorf hat seit 1996 70 Personen für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) gefördert, aktuell sind es vier und eine Bundesfreiwilligendienstleistende. Doch die Bedingungen sind nicht attraktiv genug. 39 Stunden die Woche für ein Taschengeld und Verpflegung in Höhe von 305,- € und ca. 120,-€ Unterkunftskosten, auch Heimfahrten werden nicht übernommen“ ärgerte sich Helbing bei unserem Treffen

Jens Herrndorff am Naturerlebnisraum Unterelbe

Gegen diese Ungleichheit etwa zum Zivildienst werden wir einstehen. Unsere Landespartei hat bereits vor 2 Jahren ein Bildungsticket, auch für Freiwillige beschlossen, um die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kostengünstig zu ermöglichen. Gerade junge Menschen wollen wir bei klimafreundlicher und bezahlbarer Mobilität besonders unterstützen. Junge Menschen müssen sich unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern engagieren können! Eine Erhöhung und Vereinheitlichung der Taschengeldsätze für alle Freiwilligendienste ist ebenfalls der richtige Weg.

 

 

 

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