Kandidatinnen Landtagswahl Grüne

Kandidatinnen der Wahlkreise zur Landtagswahl

Auf einer Kreismitgliederversammlung in Elmshorn haben wir am Sonntag unsere vier Wahlkreiskandidatinnen zur Landtagswahl am 8. Mai 2022 nominiert. Fast 70 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil. Eka von Kalben, Grüne Fraktionsvorsitzende im Landtag und Ann-Kathrin Tranziska, Landesvorsitzende und Ratsfrau in Pinneberg werden wieder für die Wahlkreise 22 (Pinneberg-Nord) und 24 (Pinneberg) kandidieren. Kreistagsabgeordnete und Kreisgeschäftsführerin, Nadine Mai, sowie die Unternehmerin und Tornescher Fraktionsvorsitzende, Ann-Christin Hahn, wurden erstmalig als Direktkandidatinnen für die Wahlkreise 23 (Pinneberg-Elbmarschen) und 21 (Elmshorn) nominiert.

„Mit der Nominierung von 4 erfahrenen und sehr engagierten Wahlkreiskandidatinnen haben wir einen ersten großen Schritt hin zum Landtagswahlkampf getan.“

Kreisvorsitzende Hildegard Bedarff

Alle vier Kandidatinnen traten ohne Gegenkandidatur an. Ein gutes Signal an die Wähler und Wählerinnen, wie Kreissprecher Jens Herrndorff betont: “Ich freue mich sehr über den starken Rückhalt, den unsere vier Wahlkreiskandidatinnen bei ihrer Nominierung erfahren haben. Das zeigt, dass wir als Team hinter den vielfältigen Themen und Persönlichkeiten stehen: Mit ihrer großen Bandbreite an Expertisen und Erfahrungen machen unsere Kandidatinnen den Wählerinnen und Wähler im Kreis ein sehr attraktives politisches Angebot, in dessen Mittelpunkt Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit stehen. Als Grüner Kreisverband starten wir damit selbstbewusst und voll motiviert in den vor uns liegenden Landtagswahlkampf – mit dem klaren Anspruch, stärkste Kraft im Land zu werden.“

Ann-Kathrin Tranziska, Nadine Mai, Eka von Kalben, Ann Christin Hahn

 

Eka von Kalben aus Borstel-Hohenraden

Seit 2012 ist Eka von Kalben Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Landtagsfraktion in Kiel und zugleich für den Bereich KiTa, Religion und Ehrenamt zuständig. Sie freut sich, ein drittes Mal bei der Landtagswahl antreten zu dürfen: „Der Wahlkreis 22 ist in vielerlei Hinsicht eine Miniaturversion von Schleswig-Holstein: Mit viel ländlichem und städtischen Raum, wunderschöner Natur und mit der Insel Helgoland sogar etwas maritimen Flair“, erklärt die 57-Jährige, die vor ihrem Einzug in den Landtag 25 Jahre in der Hamburger Verwaltung tätig war. „Viele der Themen, die ich seit zehn Jahren als Vorsitzende der Grünen Landtagsfraktion auf Landesebene diskutiere, bestimmen auch das Leben der Menschen hier vor Ort – ob Mobilität und Bildungschancen, Landwirtschaft und Umweltschutz oder vieles mehr. Diese Themen möchte ich anpacken.“

Dr. Ann-Kathrin Tranziska aus Pinneberg

Vierfache Mutter und seit 2017 Landesvorsitzende der GRÜNEN Schleswig-Holstein setzt sich unter anderem für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein . Auch für die Themen Naturschutz und Biodiversität, Verbraucherschutz, sowie für die Forschung im Kreis Pinneberg brennt Tranziska: „Wir haben hier mit dem Klövensteen, dem Fahlt, dem Bredenmoor, dem Krupunder See, dem Wollnysee, Landschaftsschutzgebieten, Forst und Wald einen Schatz, auf den wir gut Acht geben müssen. Wir brauchen aber auch eine Perspektive für unsere Landwirtschaft und Baumschulen.“ Auch die Zukunft der naturwissenschaftlichen Forschung im Kreis Pinneberg will Tranziska aufgreifen: „Mit dem XFEL steht in Schenefeld der präziseste Röntgenlaser weltweit. Mit ihm wurde beispielsweise die Bindestelle des Biontech -Impfstoffes an das Coronavirus aufgeklärt und so die Impfstoffentwicklung beschleunigt. Dieses Forschungsinstitut landesweit noch bekannter zu machen, ist mir wichtig.“

Nadine Mai aus Uetersen

Betont die Rolle des Hamburger Rands für die Entwicklung Schleswig-Holsteins. „Mit unseren Nachbargrünen sind wir im Kreis und auch im Land in gutem Austausch. Das Kraftwerk in Wedel und die Elbvertiefung sind zwei Beispiele, wo wir eine starke Interessensvertretung aus dem Kreis Pinneberg brauchen. Doch auch in Fragen der Sozialpolitik oder Mobilität sind wir darauf angewiesen, Hand in Hand zu agieren und auch nachzuziehen, etwa in der Frage von Kitagebühren, dem Angebot des HVV oder dem Ausbau von S-Bahn-Trassen. Die Bürgerinnen und Bürger gehen fast täglich über die Landesgrenzen hinweg, sie sind Teil der Metropolregion und wollen, dass Politik hier zusammenarbeitet. Eine Wedeler Familie soll sich eine Mietwohnung oder ein Reihenhaus in ihrer Stadt leisten können. Wir brauchen Fachpersonal in KiTa und Pflege und müssen die Menschen im Kreis Pinneberg mit attraktiven Bedingungen begeistern. Dazu benötigen wir GRÜNE eine starke Stimme im Kiel, vor allem in den Bereichen Wirtschaft und Soziales.“

Ann Christin Hahn aus Tornesch

Die Unternehmerin, die auch Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer zu Kiel ist, sieht ihren Schwerpunkt ganz klar in der Wirtschaftspolitik: „Unternehmen brauchen Planungssicherheit, eine offene Kommunikation und politische Durchsetzungskraft für die drängenden Fragen der Zeit: Digitalisierung, Energiepolitik und Fachkräftemangel. Und Unternehmen brauchen, ebenso wie die Verwaltungen auf allen Ebenen, einen Abbau von Bürokratie. Ein Beispiel ist der Förderdschungel: Förderungen werden, anstatt ihre beabsichtigte Wirkung zu erzielen, überwiegend von Unternehmen in Anspruch genommen, die sich entsprechende Fachabteilungen für die Beantragung von Förderungen leisten können. Auch die Verwaltungen werden durch Förderbedingungen vor Herausforderungen gestellt, die nicht beabsichtigt sein können. Ein aktuelles und trauriges Beispiel dafür ist, dass die Bundesgelder für Luftfilteranlagen nicht in den Klassenräumen ankommen. Das kann nicht Sinn und Zweck von Politik durch Fördertöpfe sein.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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