Utas Eck – Januar 2022

Liebe Holmerinnen, liebe Holmer,

wir wünschen Allen ein gutes und vor allem ein gesundes neues Jahr!

Die letzten Weihnachtskekse sind vertilgt, der Baum ist abgeschmückt und vielleicht stehen schon ein paar Frühlingsblüher auf dem Tisch. Jeder von uns hat Sehnsucht nach Sonne, Wärme und Frühling. Auch wenn die Tage länger werden, so werden wir uns wohl noch etwas gedulden müssen. Januar und Februar können uns noch heftigen Frost bescheren.

Zum Jahresbeginn gibt es immer einige Neuerungen in der Gesetzeslage. Hier mal ein kleiner Überblick:

  • Die Plastiktüte wird ausgemustert und darf nicht mehr in den Märkten angeboten werden.
    Gut so, der gute alte Kartoffelkorb, das Netz oder der Leinenbeutel sind eine gute Alternative.
  • Das Töten der männlichen Küken wird verboten.
    Es gibt schon viele Züchter (Baukhof) die die männlichen Küken aufziehen. Sie brauchen etwas länger umFleisch anzusetzen, sind aber sehr schmackhaft.(sogenannter Bruderhahn) Um die Aufzucht zufinanzieren, wird das Hühnerei um 2-3cent teurer. Sollte es uns das nicht Wert sein??!!
  • Der Mindestlohn steigt ab 01.01.22 auf 9,82 Euro und ab 01.07.22 auf 10,45Euro.
    Das sind leider noch nicht die angestrebten 12 Euro. Aber es ist ein Weg dahin. Jeder sollte doch von seiner Arbeit leben können und auch eine angemessene Rente erhalten.
  • Der CO2 Preis steigt. Klimaschädliche fossile Brennstoffe werden mit 30Euro/tonne belegt. Das hat jeder schon schmerzlich erfahren müssen: Erdgas ist um 40% teurer geworden. Das Benzin liegt mit 1,67cent/L für Diesel sehr hoch. Strom wird teurer, weil die Netzentgelte steigen genauso wie die Stombeschaffungskosten. Die Senkung der EEG Umlage puffert das leider nicht ab.
    Wer die Möglichkeit hat eine Wärmepumpenheizung in Komination mit Photovoltaik zu installieren, sollte sich erkundigen. Dazu gibt es Förderungen.
    Der Anschluss an ein Fernwärmenetz ist (wenn vorhanden) eine Alternative.
  • Das Briefporto steigt auch an . Unser Briefträger/Briefträgerin hat jeden Tag haufenweise zu tun.
    Hoffentlich kommt etwas von der Erhöhung bei ihnen an!!??
  • Die elektronische Krankschreibung wird stufenweise eingeführt. Alsolut nachvollziehbar im digitalen Zeitalter.

Das sind eine Fülle von Neuerungen (einige habe ich gar nicht erwähnt). Die Meisten davon belasten unsere Haushaltskasse und stellen uns vor eine Herausforderung.

Das Klimaschutz nicht zum Nulltarif zu bekommen ist, ist bekannt. Packen wir es an. Es lohnt sich.

Rezept für Januar

Skrei mit Wintergemüse

Zutaten:

Für das Gemüse:

  • 2 Schalotten
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 2 Pastinaken
  • ¼ Steckrübe
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • Muskat, Salz, Pfeffer
  • 250ml Gemüsebrühe,
  • Crème fraîche,
  • Öl
  • 2x 150g Skreifilet (wenn Skrei zu teuer ist, kann man auch Seelachs/Kabeljau nehmen)
  • Zitronen,
  • Rosmarin, Thymian, Salz

Zubereitung:

  1. Schalotten in Scheiben schneiden und im Oel anbraten.
  2. Restliches Gemüse in Würfel schneiden und mit anbraten.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und mit Gemüsebrühe ablöschen.
  4. Ca 20 Minuten dünsten.
  5. Zum Schluss Frühlingszwiebeln und Créme fraîche dazu geben.
  6. Das Fischfilet mit Haut (Haut leicht einritzen) salzen und mit Zitronenscheiben, Rosmarinzweig und Thymianzweig im Öl in der anbraten (ca. 6Minuten).
    Dabei 70% der Zeit auf der Hautseite braten.
  7. Das Gemüse auf dem Teller anrichten und den Fisch darauflegen. Mit Kräutern nach Wahl dekorieren.

Absolut lecker und schnell gemacht!

Guten Appetit!

PS. Skrei ist der Winterkabeljau und kommt aus dem Nordatlantik. Leider mit 33Euro/kg etwas teurer.

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