Parteiübergreifende Presseerklärung

70 Jahre Wiederfreigabe Helgoland – Die Inselpolitik zeigt Flagge für die Ukraine

Helgoland, Kreis Pinneberg, 3. März 2022 – VertreterInnen der Helgoländer Politik (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU, DIE PARTEI, SSW und SPD) sprachen am 1. März, anlässlich der siebzigjährigen Inselfreigabe und des Gedenkens an die Wiederbesiedlung der Insel nach sieben Jahren Vertreibung und der vollkommenen Zerstörung, der ukrainischen Bevölkerung ihre tiefempfundene Solidarität aus. Dabei soll auch – stellvertretend für die Inselbevölkerung – Flagge gezeigt werden.

Einige Zeitzeugen können sich noch gut an die Zeit im und zum Ende des Zweiten Weltkrieges erinnern, während der diese besondere Insel als strategischer Militärstandort genutzt und anschließend von den Alliierten massiv zerstört und von der Royal Air Force bis 1950 als Übungsziel für Bombenabwürfe diente.

Eingedenk dessen ist die Empathie für die ukrainische Bevölkerung hoch: „Da jeder Helgoländer Einwohner die Geschichten von der Insel-Evakuierung und dem damit einhergehenden Leid von seinen Verwandten oder Bekannten schon einmal gehört hat, ist es für uns alle selbstverständlich, die ukrainische Bevölkerung in irgendeiner möglichen Form zu unterstützen und gedanklich bei ihnen zu sein.“ Heute, über siebzig Jahre, nachdem zwei Studenten in einem friedvollen Protest die anschließende Rückgabe der Insel an die Helgoländer ermöglichten, soll dieser Akt von damals Hoffnung, Kraft und Trost spenden. Mögen auch die dunklen Zeiten, die aktuell über die Ukraine hereingebrochen sind, ein Ende finden und ein neuer, friedvoller Anfang möglich sein.

Mit solidarisch empfundenem Mitgefühl,

VertreterInnen der einzelnen Parteien,

 

Pressekontakte:

Bündnis 90/die Grünen: Rebecca Ballstaedt:

Die PARTEI: Bernd Paul:

CDU: Benjamin Berner:

SPD: Peter F. Botter:

SSW: Thorsten Falke:

Bild: Lilo Tadday

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