Keine Mensa, kein Übergangskonzept für die Fritz-Reuter-Schule (FRS): Für uns GRÜNE ein unhaltbarer Zustand.

Längst sollten die Bauarbeiten begonnen haben, längst sollten die Schulkinder des Offenen Ganztags ihr Essen mit Platz und ohne großes Gedränge einnehmen.

Doch weder hat der Bau begonnen noch ist eine tragbare Übergangslösung zur Überbrückung der Bauphase erarbeitet. Warum nicht? Obwohl schon seit dem Sommer 2022 öffentlich bekannt ist, dass der Bau sich verzögert.

Für uns GRÜNE ist der fehlende Bau, wie für Kinder und Eltern, eine große Enttäuschung, denn den steigenden Schüler*innenzahlen hätte hier ein wichtiges Signal der Entlastung entgegengesetzt werden können.

Die Mensa war dem Offenen Ganztag an der Fritz-Reuter-Schule von der Verwaltung als wichtiger Baustein zugesagt worden.

Deshalb beantragten wir in der letzten Sitzung des Schulausschusses (JSSKB) am 21.11.22, dass zügig eine gemeinsame Übergangslösung von allen Beteiligten (Schule, Offener Ganztag, Eltern und Verwaltung) erarbeitet wird, so dass die Bauphase nicht zur völligen Überlastung führt. Statt der von uns beantragten Mittel in Höhe von 200.000 Euro wurden vom Ausschuss 100.000 Euro ohne Sperrvermerk akzeptiert.

Auch höhere Kosten könnten entsprechend weiter beantragt werden, so dass eine Finanzierung gelingen sollte. Auch die gemeinsamen Gespräche wird es spätestens bis Februar geben.

Wieder einmal ist Tornesch bei der Bereitstellung einer wichtigen Infrastrukturmaßnahme zu spät. Wie keine andere Partei in Tornesch weisen wir seit Beginn der Legislaturperiode 2018 auf die Folgeinvestitionen für eine einseitigen Baupolitik und den damit verbundenen Einwohner*innenzuwachs hin.

Wir wollen, dass die Auswirkungen in der Zukunft mitgedacht werden bei den Entscheidungen, die wir heute treffen.

Lars Janzen, Ratsherr, Mitglied im JSSKB

Hans-Jürgen Brede, Ratsherr, Mitglied im JSSKB

Cord Reck, bgl. Mitglied im JSSKB

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